Facebook Basics: Fanpage

Facebook Basics Teil 1: Privates Profil vs. Fanpage

Marketing komplett ohne Social Media wie Facebook, Pinterest und Instagram ist heute kaum mehr möglich. Zumindest nicht, wenn man kosteneffizient werben möchten. Speziell die Generation der Millenials ist über diese Plattformen sehr leicht zu erreichen.

Da sich auch Facebook ständig ändert und schnell kompliziert werden kann, starte ich eine Serie zu den Facebook Basics und teile mit euch alles, was ich über Facebook weiß.

In den kommenden Wochen werde ich folgende Themen angehen:

  1. Privates Profil vs. Fanpage
  2. Wie Facebook entscheidet, ob Fans deine Posts sehen
  3. Was soll ich auf Facebook posten?
  4. Was sind Facebook Gruppen und wie lassen sie sich nutzen?
  5. Einführung in Facebook Ads
  6. Verhaltensregeln auf Facebook oder “Freunde statt Feinde sammeln?”

Insbesondere möchte ich euch zeigen, wie ihr Facebook als Marketinginstrument nutzen könnt, ohne eure privaten Freunde damit zu nerven.

Heute fangen wir mit dem ersten Schritt deiner Facebook-Präsenz an: Dem Unterschied zwischen einem privaten Facebook Profil und einer Fanpage.

Wie solltest du auf Facebook vertreten sein, wenn du es geschäftlich nutzen möchtest?

Wenn du Facebook geschäftlich nutzen möchtest, dann ist der einfachste Weg – das Posten von Nachrichten auf deinem privaten Profil – leider nicht der Beste. Bis auf den Punkt, dass du mit deinem Privatprofil gleich loslegen kannst, hat das private Profil keinen Vorteil.

Der richtige Weg in diesem Fall ist eine Facebook Fanpage. Falls du noch keine Facebook Fanpage hast, kannst du sie ganz einfach unter https://www.facebook.com/pages/create anlegen.

Warum eine Fanpage der richtige Weg ist, möchte ich natürlich auch noch begründen.

Die Nachteile des persönlichen Profils

Digital Natives

© Depositphotos.com/gstockstudio

  1. Es gibt keine Fans, nur Freunde. Das bedeutet, du musst jede Kontaktanfrage bestätigen.
  2. Auch alle deine privaten Kontakte sehen deine geschäftlichen Posts.
  3. Alle geschäftlichen Kontakte sehen deine privaten Posts.
  4. Du kannst deinen Account nicht ohne Weiteres von mehreren Benutzern verwalten lassen.
  5. Die Werbemöglichkeiten sind stark eingeschränkt.
  6. Die Anzahl an Freunden pro Profil ist limitiert.
  7. Diese Art der geschäftlichen Facebook-Präsenz wirkt für halbwegs erfahrene User unprofessionell.
  8. Facebook will keine Firmen als persönliches Profil. Es besteht das Risiko, dass das Profil gelöscht wird.

Punkt 2-4 lassen sich mit einem extra Profil zwar umgehen, aber allein Punkt 1 ist schon Grund genug, es gleich richtig zu machen.

Die Vorteile einer Facebook Fanpage

  1. Fans können dir einfach folgen
  2. Facebook Insights: Ausführliche Statistiken über die Interaktionen mit deinen Beiträgen
  3. Kein Fan-Limit
  4. Einfache, günstige Werbemöglichkeiten
  5. Nutzung von Third-Party Apps, wie Umfragen- oder Gewinnspielapps
  6. Trennung zwischen Privatleben und Geschäftsleben
Beispiel Facebook Fanpage

Unsere Weddian Fanpage

Grob zusammengefasst, gibt es keinen echten Grund, um seine Firma über ein persönliches Profil auf Facebook zu promoten.

Einziger Nachteil der Facebook Fanpage: Fanpages können nicht an Facebook Gruppen teilnehmen. Wenn du in einer Gruppe aktiv sein möchtest, dann musst du das mit deinem persönlichen Profil machen.

Warum sich fremde Facebook Gruppen aber nur bedingt als Marketingkanal eignen, werde ich in einem anderen Teil beleuchten.

Wenn du noch keine eigene Fanpage für dein Unternehmen angelegt hast, dann setze das am besten gleich auf deine ToDo-Liste – direkt nachdem du hier einen Kommentar hinterlassen hast 😉

Weitere interessante Artikel:

Nichts verpassen:

Du möchtest gerne weiter über Marketingthemen für Hochzeitsdienstleister informiert werden? Dann trag dich hier kurz in unseren Newsletter ein!

Geschrieben von Raffael

Als Gründer von Hochzeitsportal24 ist Raffael Schulz seit 2007 in der Hochzeitsbranche zu Hause. Davor hat er International Business mit Schwerpunkt Marketing studiert und diese beiden Bereiche in Weddian geschickt verknüpft. Mit viel Freude teilt er Marketing-Tipps mit euch und kombiniert dabei unterhaltsam Fachwissen mit Beispielen aus der Praxis. Für Wortwitze - ob gut oder schlecht - ist der begeisterte American Football Spieler immer zu haben.

    4 Gedanken zu „Facebook Basics Teil 1: Privates Profil vs. Fanpage

    1. Hallo Raffael,

      wir kennen uns ja schon eine Weile…
      Danke für deine aufschlussreichen Tipps. Was ich über SEO im Netz mühsam zusammen suche, teilweise nicht verstehe, hast du wunderbar zusammen gefasst und absolut verständlich formuliert, auch für Laien wie mich. Es ist spannend, das zu lesen. Habe in den aktuellen SEO Tipps auch (einen meiner?) Fehler entdeckt, die Aufzählung der Städte. Weigere mich aber (noch), davon abzurücken, da es mit tatsächlich was bringt!

      Nun bin ich gespannt, was du demnächst über Fanpages schreibst. Ich habe auf meiner Fanpage http://www.facebook.com/kk.oldtimervermietung zwar schon einige Fans „gesammelt“: Doch was muss ich tun, damit es mehr werden? Mit den Tipps im Netz komme ich nicht richtig weiter. Freue mich darauf, was du dazu schreiben wirst.

      Schöne Grüße
      Reinhard
      K & K Oldtimervermietung

      • Hallo Reinhard,
        danke für dein Kommentar. Das mit den Aufzählungen der Städte kann bei sehr schwachen Keywörtern noch funktionieren. Sinnvoller ist es jedoch eigene Unterseiten für jede Stadt anzulegen. Bei Auflistungen der Städte kann Google das als Spam einstufen und die Seite komplett abstrafen. Es funktioniert also schon, aber eben nur noch bis es nicht mehr funktioniert und dann kann es zu einer harten sogenannten Penalty kommen und die Seite ist für alle Suchbegriffe nur noch ab dem 30 Ergebnis zu finden (oder gar nicht mehr).

    2. Hallo Raffael,
      wir „kennen“ uns seit kurzem über Xing – mir geht es ähnlich wie Reinhard (auch noch die gleiche Branche tststs 😉 )

      Bin daher fleissig am „tun“ und finde deine Tipps „genial“.

      Die nächste „Baustelle“ wird daher eine mobil optimierte Website sein – ist Jimdo zu empfehlen ?

      viele Grüße
      Andreas
      Fischer-Classic
      Oldtimervermietung

      • Hallo Andreas,
        eine mobil optimierte Webseite ist wirklich sehr wichtig. Viele Webseiten haben mehr als 50% Smartphone Traffic. Daher gut, dass du dich daran machst. Ich selbst habe mit Jimdo wenig gearbeitet, aber habe nur gutes darüber gehört. Ich kann dir nur http://www.websitetooltester.com/ ans Herz legen. Die testen die verschiedenen Baukästen (auch Jimdo) auf Herz und Nieren und geben auch gerne Support, wenn man Fragen hat. Bei deren Tests hat Jimdo 4,7 von 5 Sternen abgeschlossen. Aus meiner Sicht ist für die meisten Jimdo eine bessere (und günstigere) Lösung als WordPress oder Joomla.

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.