Digital Natives: Wie Brautpaare sich heutzutage informieren

Digital Natives

Die Millennials (Generation Y, die nach 1980 Geborenen) werden nicht umsonst auch die Generation der Digital Natives genannt. Es ist die Generation, die schon in jungen Jahren mit der digitalen Welt in Kontakt kam und für die der Umgang mit den neuen Medien gang und gäbe ist.

Die Medien entwickeln sich in einer Geschwindigkeit, die es vorher noch die gab. Selbst das Internet am Desktop Computer ist für viele schon wieder nicht wirklich relevant. Der nächste Schritt sind schon Smartphone Apps.

45% der Besucher von Hochzeitsportal24.de nutzen ihr Smartphone, 15% nutzen das Tablet und nur noch 40% benutzen einen Desktop-PC oder Laptop.

Sinkende Aufmerksamkeitsspanne

Mit dem Einzug der digitalen Medien wie dem Internet, den Smartphones, Facebook, Twitter und dergleichen kam auf meine Generation (als Jahrgang 1985 gehöre ich selbst zu den Millennials) eine Informationsflut zu, die eine neue Art der Informationsverarbeitung mit sich brachte.

In einer Studie von Microsoft kam heraus, dass

  • die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne von 12 Sekunden im Jahr 2000 auf 8 Sekunden im Jahr 2013 gesunken ist,
  • die Hälfte der Studienteilnehmer zum Smartphone greifen, wenn nicht irgendetwas anderes aktiv ihre Aufmerksamkeit beanspruchte und
  • 2 von 3 beim Fernsehen auch gleichzeitig mit dem Smartphone surfen

Diese Veränderung der Informationsaufnahme hat immensen Einfluss darauf, wie wir werben sollten und wie unsere Kunden finden und gewinnen können:

  • Komm schnell zur Sache: Werbemaßnahmen wie Webseiten und Broschüren müssen schnell sagen, worum es geht und warum der Kunde genau diese Information jetzt wahrnehmen muss
  • Steter Tropfen höhlt den Stein: Werbemaßnahmen für Erstkontakte wie Suchmaschinenoptimierung, Hochzeitsmessen und Einträge in Hochzeitsbranchenbüchern sollten danach von vielen kleinen Maßnahmen für Direkt- und Kurzkontakte (Newsletter, Facebook, Twitter, Istagramm, etc.) begleitet werden.

Brautpaare suchen heute anders

Brautpaar Recherche
© contrastwerkstatt – Fotolia

Durch das Internet hat das Brautpaar mehr Informationen zur Hochzeitsplanung zur Verfügung als jemals zuvor. Die Auswahl der Hochzeitsdienstleister ist nicht mehr nur auf die Empfehlungen der Freunde, der Aussteller auf den regionalen Hochzeitsmessen und den Hochzeitszeitschriften beschränkt.

Welche Informationskanäle sind wichtig?

Heute steht das Brautpaar einer schier unendlichen Informationsflut gegenüber. Für dich als Dienstleister stellt sich natürlich die Frage, welche dieser Informationskanäle für dich wichtig sind, denn alle können nur die Wenigsten bedienen.

Mein Tipp: Finde heraus, was für dich funktioniert und baue diesen Marketingkanal weiter aus. Verstreue deine Kapazitäten nicht auf zu viel Unterschiedliches, sondern fokussiere dich auf das, was du am besten kannst.

Trotzdem solltest du immer wieder mal neue Kanäle testen. Und verlasse sich auch nicht auf alte Erfahrungen. Wenn etwas vor 5 Jahren nicht geklappt hat, kann es mittlerweile der Bringer sein.

Brautpaare kommunizieren anders

Während früher nur das persönliche Gespräch, Telefon und Post (naja, und das von mir gehasste Fax) zur Verfügung standen, hat sich die Bandbreite der möglichen Kommunikationswege vervielfacht: E-Mail, SMS, Facebook, Whatsapp, Twitter, Skype und Google Hangouts sind nur die meistgenutzten Kommunikationswege, es gibt jedoch noch Unzählige mehr.

Mediennutzung
© Depositphotos.com/stockasso

Wir bekommen von Brautpaaren für Hochzeitsportal24 mittlerweile mehr Nachrichten über Facebook als per E-Mail. Und wenn mal jemand anruft, dann ist es meist ein gewerblicher Kontakt oder man erkennt schon an der Stimme und den Fragen, dass es sich nicht um Millennials sondern eher um Silver Surfer handelt.

Versteh mich bitte nicht falsch: Die alten Medien sind keineswegs tot! (Naja, außer das Fax.) Ich glaube immer noch, dass das Telefon das Medium der Wahl sein sollte. Beim Telefonieren kannst durch deine Stimme eine wesentlich engere Bindung zum Kunden schaffen, erkennst an der Stimme des Kunden, ob etwas nicht passt und kannst auf Fragen sofort eingehen.

Wenn du eine Präsenz auf irgendeiner Social Media Plattform hast, dann solltest du dir auch die Mühe machen, die Nachrichten dort zu prüfen. Es wäre doch ärgerlich, wenn du nach 3 Monaten feststellst, dass dir jemand auf Facebook eine Anfrage zugeschickt hat.

Generell solltest du auf Anfragen so schnell wie möglich antworten, um aus Anfragen Buchungen zu machen.

Fazit

Wie spätestens jetzt hoffentlich ersichtlich ist, haben sich durch das Such- und Informationsverhalten der Millennials (Generation Y) die Art und Weise wie Kunden geworben werden drastisch geändert.

Das „Digital-Gedöns“ nimmt zu!

Die ersten Studien zur Generation Z (ab Geburtsjahr 1995) zeigen, dass sich die aktuellen Trends zu immer kürzeren Aufmerksamkeitsspannen und mehr Informationen noch weiter verschärfen werden.

Sicherlich wird der ein oder andere auch ohne Rücksicht auf diese Veränderungen erfolgreich sein. Wenn du selbst zu den Digital Natives gehörst, dann fallen dir diese Sachen vielleicht auch gar nicht schwer und der ganze Artikel war einfach nur nette Unterhaltung.

Wenn dir aber das ganze “Digital-Gedöns” nicht zusagt, kann es sehr gut sein, dass es für dich in den nächsten Jahren immer schwerer wird, wenn du dich nicht darauf einlässt. Mein Appell an dich ist daher: Versuche zumindest, dich mit den neuen Medien auseinander zu setzen. Und wenn es zu schwer ist, dann frage einfach um Hilfe.


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